Architekturobjekte

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Krankenhaus Neustrelitz

17235 Neustrelitz, Penzliner Str. 56

Mit freundlicher Unterstützung von Gira

In Neustrelitz ist ein hochmodernes DRK-Krankenhaus entstanden mit einer Ausstattung auf höchstem technischem und medizinischem Niveau. - Krankenhaus Neustrelitz

© Marco Moog für Gira

Mit freundlicher Unterstützung von Gira

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Penzliner Str. 56, 17235 Neustrelitz, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Fachplanung: Elektrotechnik

Schulz & Friebe GmbH Elektro Anlagen Automation

Lübkow 8

17217 Penzlin

Deutschland

Tel. +49 3962 25540

klaus.schulz@schulz-friebe-gmbh.de

Verwendete Produkte

Gira

Gebäudeleittechnik

Rufsystem 834

Gira

Kranken-Rufanlagen

Gira 834 Plus, Hilferruf- und Kommunikationssystem für Krankenhaus u. Pflegeheim

Gebäudedaten

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

350 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Seit 2010 hat Neustrelitz ein neues, hochmodernes DRK-Krankenhaus. „In nur dreieinhalb Jahren Bauzeit haben wir das schönste Krankenhaus bekommen, das wir uns vorstellen können“, schwärmte Krankenhaus Geschäftsführer Jan Weyer bei der Eröffnung. Es ist eine Klinik entstanden mit einer Ausstattung auf höchstem technischem und medizinischem Niveau – und zugleich eine Klinik zum Wohlfühlen. Für schnelle Hilfe im Notfall sorgt das Gira Rufsystem 834 in allen Patientenzimmern und Bädern im Haus.

Das zweigeschossige Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes liegt auf einer 3,5 Hektar großen Fläche am Stadtrand von Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Es beherbergt 144 stationäre Betten der Inneren Medizin, Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Urologie und Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde. Ebenerdig befinden sich unter anderem die Rettungsstelle und die Innere Medizin, im Obergeschoss drei Operationssäle, die Intensivstation sowie zwei Kreißsäle. Insgesamt arbeiten rund 300 Menschen hier, etwa 7.000 stationäre und 12.000 ambulante Patienten werden von ihnen versorgt. Die Patientenzimmer für 1-3 Personen sind hell und geräumig. Warme Rot- und Orangetöne sowie Holz-Möbel lassen sie wohnlich wirken – ein wenig wie daheim. Tiefe Fenster sorgen für einen weiten Ausblick auch vom Bett aus.

Alle Zimmer sind mit Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss ausgestattet sowie mit einem Rufsystem für Notfälle. Das optisch-akustische Rufsystem 834 von Gira erfüllt alle sicherheitstechnischen Anforderungen gemäß DIN VDE 0834 und ist integriert ins Gira Schalterprogramm E2 – für eine einheitliche Optik an der Wand. 332 Rufeinheiten, aufgeteilt auf die 8 Stationen, hat die Schulz & Friebe GmbH realisiert. Eine übergeordnete Steuerzentrale überwacht und analysiert bei Bedarf das komplette System. „Wir haben das Gira Rufsystem 834 mit einem DECT-System gekoppelt“, erklärt Elektromeister Frank Friebe, „dadurch werden die Hilferufe auch auf den mobilen Geräten der Schwestern angezeigt.“ In den Schwesterndienstzimmern kommen die Rufe ebenfalls an und erscheinen dort auf einem fest installierten Gira Dienstzimmerterminal.

Die Patienten können von ihrem Bett aus mit Hilfe eines Birntasters einen Hilferuf absenden. Neben der Tür ist zudem ein Gira Zimmermodul mit einem Ruf- und einem Anwesenheitstaster installiert. Sobald eine Schwester ins Zimmer kommt, kann sie den Hilferuf dort abstellen. Auch die Bäder sind mit Gira Ruftastern und Zugtastern ausgestattet, mit denen im Bedarfsfall alarmiert werden kann. In den Fluren befinden sich oberhalb der Zimmertüren sogenannte Zimmersignalleuchten. Diese können rot, grün und weiß leuchten und damit signalisieren, ob gerade Hilfe benötigt wird oder eine Schwester im Zimmer ist.

„Von der Trafostation über die Hauptschaltanlagen des AV-und SV-Netzes bis zur EDV-Anlage haben wir im Grunde alles installiert, was in einem Krankenhaus im Stark- und Schwachstrombereich nötig und sinnvoll ist“, berichtet Frank Friebe. „Eine zentrale Sicherheitsbeleuchtungsanlage haben wir eingerichtet und ein batteriegestütztes zentrales Stromversorgungssystem zur Versorgung medizinisch genutzter Bereiche gemäß DIN VDE 0100 Teil 710 und DIN VDE 0558 Teil 507.“ Diese versorgt unterbrechungsfrei bei Ausfall der allgemeinen Stromversorgung die Steckdosen und Geräte sowie OP-Leuchten in medizinisch genutzten Bereichen der Gruppe 2 – dazu zählen OP-Räume und Intensivbereiche. Diese batteriegestützte zusätzliche Sicherheitsstromversorgung BSV gewährleistet heute die Stromversorgung, zum Beispiel für OP-Leuchten oder endoskopische OP-Feldbeleuchtung, in maximal 0,5 Sekunden und für minimal drei Stunden.

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Betten

144

1142761455