Architekturobjekte


Wohnhaus Van B in München

80797 München, Infanteriestraße 14

Mit freundlicher Unterstützung von PREFA

Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

© PREFA I Croce & Wir

Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

© PREFA I Croce & Wir

Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Innenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Detail Fassade - Wohnhaus Van B in München

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Detail Dach - Wohnhaus Van B in München

© PREFA I Croce & Wir

Detail Fassade - Wohnhaus Van B in München

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Außenansicht - Wohnhaus Van B in München

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Mit freundlicher Unterstützung von PREFA

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Infanteriestraße 14, 80797 München, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

04.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

UNStudio, Bauwerk Capital GmbH & Co. KG

Prinzregentenstraße 22

80538 München

Deutschland

Tel. +49 (89) 21768168

info@bauwerk.de

Bauleistung: Dachdeckung, Dachabdichtung

Schwaben Dachdeckerei GmbH

Hochstraße 48c

86399 Bobingen

Deutschland

Tel. +49 82 34 4339 290

info@schwaben-dachdeckerei.de

Verwendete Produkte

Beschreibung

Objektbeschreibung

»Ein Prototyp modernen Lebens«

Der Wohnbau Van B in der Münchener Infanteriestraße fällt durch seine sanfte Tonalität auf:​ viel Kupferorange und ein leichter Lachsschimmer im Wechsel mit einem warmen Betongrau. Entworfen vom niederländischen Architekturbüro UNStudio und umgesetzt durch den Münchener Projektentwickler Bauwerk, erregt das Gebäude mit seiner Fassade aus schräggestellten, übereinandergestapelten Erkern Aufmerksamkeit. PREFA steuert mit der Farbe des Prefalz Daches einen der beiden Grundtöne bei, auf den alle anderen Gebäudeelemente farblich abgestimmt wurden.


Die Architektur des neuen Wohnbauprojekts in der Nähe des Münchener Olympiastadions setzt Farbstäbe. Ja, richtig gelesen:​ Farbstäbe und damit auch Maßstäbe. Zwei Materialien und deren Farbtöne prägen das Erscheinungsbild des massiven Baukörpers und werden geschickt für ein Wechselspiel eingesetzt, das dem Wohnbau plastischen Charakter verleiht. Dabei wirken weit hervorstehende Erkerelemente mit vorgehängten Glasfaserbetonplatten wie eine spannende Skulptur, während die in einer Art Kupferorange gefertigten Balkongitter, Fensterrahmen sowie die Erd- und Dachgeschoßbekleidung edel-fröhliche Pastellakzente setzen.

PREFA gab den Ton an
Eine der großen Herausforderungen des Projekts bestand darin, die farbigen Elemente verschiedener Hersteller so aufeinander abzustimmen, dass der Eindruck entsteht, das Gebäude sei aus nur zwei Materialien gefertigt. PREFA spielte hier eine Schlüsselrolle. Die Prefalz Scharen der Dacheindeckung, produziert in der Sonderfarbe IGP Orange HDP, gaben die Farbvorlage, an der sich die anderen Hersteller orientieren mussten. Die Materialien im Erdgeschoß – lackierter Stahl und pulverbeschichtetes Blech – sowie die ebenfalls der Farbgebung angepassten Alu-Holz-Fensterrahmen tragen ihren Teil zur harmonisch wirkenden Einheit bei. Um diesen Effekt zu erzielen, verschickte man Musterstücke als Farbreferenz, um den monochromatischen Eindruck sicherzustellen.

Optische Brücken und Kontraste
Ein weiterer Effekt der Material- und Farbwahl:​ Diese Farbkombination kontrastiert im Sommer besonders gut mit dem kräftigen Grün der großen Platanenkronen in der Infanteriestraße und bietet im Herbst ein spektakuläres Farbenspiel zusammen mit deren diversen Rottönen. Darüber hinaus scheint die Farbgebung des Gebäudes eine optische Brücke zur benachbarten Gartenstadtsiedlung zu schlagen, die mit ländlicher Idylle prinzipiell das genaue Gegenteil zu Van B darstellt.

Was ist Van B?
Sein Architekt beschrieb Van B als „Natural Community Building“. Das sind Gebäude mit der Eigenschaft, Gemeinschaft zu fördern, und dennoch sehr verschiedene Lebenskonzepte unter einen Hut, ein Dach, zu bringen. Dies gelingt durch eine entsprechende Gebäudestruktur und nutzungsoffene Grundrissformen.
Van B steht den Bewohnern mit Arbeits-, Freizeit- und Gemeinschaftsraum im Erdgeschoß zur Verfügung. Fahrrad- und Müllraum sowie Post- und Paketboxen sind ebenfalls von hier aus zugänglich. Die hauseigene Tiefgarage reicht 18 Meter in die Tiefe.

Vom Hof aus sind mehrere Wohneinheiten zugänglich, die drei Galerie-Geschoße haben und ebenfalls in die Tiefe gehen. Über Stege und Plattformen entwickeln sich diese „Stadthäuser“, die man bei Bauwerk Gallery Lofts nennt, zu vertikalen Wohnräumen, die ein wenig an eine New Yorker Underground Gallery erinnern sollen. Diese Wohnungen haben jeweils eine eigene Adresse und Terrasse zum Hof, was sie zu beliebten Kaufobjekten macht.

Über dem Erdgeschoß sind fünf Wohngeschoße errichtet, die zu den Straßenseiten in jeder Wohnung die bereits erwähnten hervorstehenden Erkerzimmer anbieten. Ein sechstes Wohngeschoß ist das elegant mit Prefalz gedeckte Dachgeschoß. Neben luxuriösen Wohnungen, die in verschiedenen Innenarchitektur-Konzepten gestaltet sind – ein Marketing-Coup, der auf großes mediales Interesse stieß –, bietet es den Bewohnern des Hauses vor allem eine gemeinsam nutzbare Dachlandschaft. Von dort schweift der Blick über München, und ein in Orange getauchtes Kreuzfahrtschiffgefühl stellt sich ein.

Die Wohnungen
Insgesamt 142 Wohnungen, Apartments und Penthäuser zwischen 33 und 168 Quadratmetern Wohnfläche fasst Van B. Eine Vielfalt, die sich auch in den Preisen widerspiegelt. Die günstigste Einheit mit 40 Quadratmetern ist zu einem Preis erhältlich, der auf dem Münchener Markt durchaus wettbewerbsfähig ist. Es gibt 13 Penthäuser, von denen zehn individuell von bestens bekannten Designern gestaltet wurden. Diese Einheiten bieten eine besondere Art von Luxus und Exklusivität und zielen auf ein internationales Publikum ab. Hervorzuheben ist die mutige Entscheidung, dieses Projekt als ein mediales Experiment zu sehen. Die Wohnungen sind Unikate, Sammlerstücke, die nur möbliert verkauft werden. Sie wurden in der AD, der „Architectural Digest“, einzeln gefeaturt. Ein Aufwand, der nicht unbedingt zu einem normalen Projektentwickler-Portfolio zählt.

Interaktiver Raum statt öder Fläche
Fertiggestellt Ende 2023, sind mittlerweile die meisten Wohnungen bezogen und belebt. Besonders schön zu sehen ist das auf der Straßenseite. Die bodentief verglasten Erker werden von den Bewohnern liebevoll als Schaufenster genutzt und gestaltet. Zum urbanen Lebensstil gehört eben auch das „Sehen und Gesehenwerden“. Sven Disser, Projektleiter bei Bauwerk, erwähnt, dass der Effekt beabsichtigt ist. Die Fassade sollte eine interaktive Ebene sein, über die Bewohner und Nachbarn Kontakt zueinander aufnehmen können. „Deshalb gibt es diese exzessiv auskragenden Erker mit den großen Verglasungen und den Balkonflächen.“ Die Fassade wird damit zur Begegnungszone für und mit den Bewohnern des Hauses und macht aus einer baulichen Grenze einen spannenden Interaktionsraum.

Hofangebot
Interessant ist die Gestaltung der Hoffassade, die verputzt ist und durch ihre ungewöhnliche Balkonform auffällt. Die Balkonplatten setzen direkt jeweils auf den darunterliegenden Fensterabschlüssen auf und bieten einen spannenden architektonischen Akzent. Die Gartenseite des Gebäudes bietet einen halböffentlichen Hof mit einem leicht industriellen Touch, da der Schlot eines alten Heizwerkes sichtbar ist. Das Freizeitangebot im Hof ist vielfältig, dennoch vornehmlich für Erwachsene bestimmt. Es gibt eine Kletterwand, eine Rennradstange, Stehtische und einen Grillplatz. Sven Disser nennt den Hof deshalb auch „Band der Aktivitäten“.

Beschreibung der Besonderheiten

Verwendete Produkte:​

  • Dachtyp:​ Prefalz | Dachfarbe:​ Sonderfarbe IGP Orange HDP

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