In Walldürn, eine mit rund 12.000 Einwohner zählenden Kleinstadt in Baden-Württemberg, war eine 1910/11 gebaute Turnhalle in die Jahre gekommen. Die Stadt entschied sich für einen Neubau, der den gestiegenen sportlichen Anforderungen der Grundschule und der Vereine besser gerecht wird.
Das neue Besucherzentrum für Rapunzel ist eine begehbare Gebäudeskulptur, die jeden Besucher von weitem durch den Rapunzelturm empfängt. Begleitet wird die Geste durch das schwebende alles überspannende Dach, das sich wie ein umlaufendes Band um den Neubau legt. Ein Prinzip ökologischer Kreislaufwirtschaft ist die Wahl regionaler Baumaterialien.
Die ehem. Chemiefabrik Hagedorn in Osnabrück (Bj 1897) wurde nach vielen Jahren Leerstand sorgfältig umgebaut, saniert und erweitert, wobei der industrielle Charakter erhalten blieb. Der Komplex bietet nun Platz für modernes Wohnen und Arbeiten. Besonders die Materialwahl prägt das Gebäude und den Kontrast zwischen Bestand und Erweiterung.
Zukunftsweisende Altbausanierung mit Sonnenenergiekonzept 50+. Klimaneutrales Heizkonzept durch Solarwärmespeicherung und Holzpellets. Deutschlands größtes Sonnenhaus im Altbau. Energetische Sanierung unter Verwendung von Naturbaustoffen. Kombination von Wohnen und arbeiten um einen zentralen Innenhof.
Das Bauen für Kinder stand bei dieser besonderen Aufgabe im Mittelpunkt! Die Architektur ergänzt die Erziehung und lässt den Kindern kreative Entwicklungsförderung zukommen. Sie empfängt die Kinder, vermittelt ihnen Geborgenheit und trägt zur Förderung der Entfaltung der kleinen Persönlichkeiten bei.
Inspiriert von Angeboten in Baumärkten, einem Stahlbaubetrieb und einer Zimmerei haben wir uns als Architekten für preisgünstige und zum Teil außergewöhnliche Fassadenoberflächen entschieden: Kunstrasen, Aluminium, Messing und Sperrholz. Die Attikableche sind farblich auf die jeweilige Fassadenhaut abgestimmt - ein Experiment mit Materialien.